Zielgruppe: Eltern

Vortrag: Familie als Team

 

Auch wenn Paare sich vornehmen, Care-Arbeit gleichberechtigt zu teilen - sobald ein Kind auf die Welt kommt, ist die Gefahr groß, in die Mental-Load-Falle zu geraten. Elternteile, die länger in Elternzeit gehen oder stärker eingebunden sind in Haushalt und Kinderbetreuung, fühlen sich schnell belastet mit all den To-do-Listen. Dazu kommt, dass stereotype Rollenbilder besonders oft Mütter in die Verantwortung bringen, sich für alles zuständig zu fühlen. Wie schaffen es Eltern oder Paare mit Kinderwunsch, die Hürden zu erkennen und Fallen zu umschiffen?

 

 

➡️ Wie meistern wir Familienorganisation gemeinsam und führen damit eine Beziehung auf Augenhöhe – ohne Konflikte und Streit rund um das „An-alles-denken-müssen“?

➡️ Wieso stehen Mütter und Väter heute besonders unter Druck und wie können wir diesen mindern?

➡️ Wie kürzen wir To-do-Listen und teilen Verantwortung für Alltags- und Familienorganisation, anstelle alles selber zu erledigen?

➡️ Wie schaffen wir es, mehr Pausen und Freiraum in unseren Alltag zu integrieren?

➡️ Wieso brauchen wir ein Sicherheitsnetz für Alleinerziehende?

➡️ Und welche politischen Veränderungen sind notwendig, um die Belastung von Eltern nachhaltig zu mindern?

 

In diesem praxisnahen Vortrag zeigt Expertin und Autorin Laura Fröhlich, wie Familienorganisation als echte Teamarbeit gelingt. Sie erfahren, wie Sie Aufgaben fair verteilen, ohne endlose Diskussionen zu führen, und wie Sie alle Familienmitglieder – vom Kleinkind bis zum Erwachsenen – ins Boot holen. Mit erprobten Methoden und konkreten Tipps lernen Sie, To-do-Listen zu kürzen, Verantwortung abzugeben oder zu übernehmen und so mehr Freiraum, Pausen und Freude in den Alltag zu bringen.

Auch die besonderen Herausforderungen Alleinerziehender und notwendige politische Rahmenbedingungen werden beleuchtet – für weniger Belastung und mehr Miteinander in der Familie.

 

 

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Vortrag: So geht Teamwork

 

Die To-do-Listen sind endlos und die Koordination von Terminen, Schule oder Kindergarten und Hobbys wachsen vielen Eltern über den Kopf. Kein Wunder, denn Mütter und Väter müssen an tausende Dinge denken und leiden schnell unter Mental Load. Dabei fragen sie sich, wie sie ihre Kinder dazu bewegen können, mehr im Haushalt anzupacken. Oft hat sich ein Muster eingeschlichen und der Leitsatz „Mama / Papa macht das schon“, sorgt für einen enormen Arbeitsaufwand auf Seiten der Eltern und Hilflosigkeit in Sachen Selbstmanagement bei den Kindern. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie scheint nur mit viel Stress und Belastung machbar zu sein. Groß ist dazu der Wunsch, den Kindern neben Kita und Schule vielfältige Anregungen und Hobbys zu ermöglichen. So fehlt Zeit für Erholung und gemeinsame stressfreie Unternehmungen.

 

Es gilt, ein Geheimnis zu lüften: Wie binden wir Kinder mit in die Familienorganisation ein, sodass Söhne und Töchter ihrem Alter entsprechend Aufgaben selbstständig erledigen können, ohne daran erinnert oder erst beauftragt zu werden?

Im Vortrag erzähle ich von den Maya, einem indigenen Volk aus Mexiko, deren Kinder sich dadurch auszeichnen, dass sie mit anpacken. Ihnen ist etwas Wichtiges bewusst: Sie schätzen die Hausarbeit und die Familienorganisation als wertvolle Arbeit und sind stolz, einen Teil dazu beizutragen. Warum diese Eigenschaft in all unseren Kindern steckt, wie wir unsere Kinder miteinbinden und ihnen damit eine unbezahlbare Kompetenz mit auf den Weg geben, von der sie ein Leben lang profitieren, das erzähle ich dir in einem anschaulichen und humorvollen Vortrag.

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Rückmeldungen

„Ich wollte mich nochmals herzlich bedanken für deinen überaus guten Input von gestern.

Auch die Väter haben dein Referat sehr geschätzt. Und ich denke, dass sie viel davon mit nachhause in ihre Partnerschaft nehmen können.“

Simon Dinkel, Fachstelle für Gleichberechtigung, Stadt Zürich

„Herzlichen Dank für den tollen Abend, den Sie uns beschert haben. Ich war super glücklich mit Ihrem Vortrag und beeindruckt von Ihrer wunderbaren Art zu sprechen. Ich konnte Ihnen sehr gut zuhören und ich glaube, Sie hatten den Saal in Ihrem Bann!

In den folgenden Tagen habe ich sehr viele positive Rückmeldungen zu Ihrem Vortrag erhalten. Das Thema ist so wichtig und Sie haben uns da einen guten Schritt weiter gebracht.“

 

(Julia Zimmermann-Giek, Koordinierungsstelle Familienbildung Landratsamt Kitzingen)