Guten Tag! Ich bin Laura Fröhlich, Expertin, Speakerin und Autorin zum Thema Mental Load.

Meine Mission: im privaten, politischen und unternehmerischen Bereich möchte ich auf die mentale Belastung aufmerksam machen, die viele Menschen und darunter vor allem Frauen in Familien-Verantwortung tragen, und damit meinen Teil zur Gleichstellung der Geschlechter beitragen.

Was ist Mental Load?

Fürsorge hält unsere Familien und unsere Gesellschaft zusammen. Diese wichtige Arbeit führt oft zu einer mentalen Belastung, denn wer sich um Kinder oder zu pflegende Angehörige kümmert, hat selten Feierabend. Im familiären Kontext heißt das, die gesamte Organisation von Haushalt bis Kinderbetreuung im Blick zu haben und endlose To-Do-Listen zu führen.

 

 

 

 

 

 

Wer den Familien-Alltag organisiert, macht eine Menge Arbeit im Kopf. Tausende To-Dos werden zu einem Berg an Aufgaben, wobei jede einzelne weitere Aufgaben nach sich zieht. Das „An-Alles-Denken-Müssen“ kann mental belasten, man spricht dann von Mental Load.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oft fühlen sich Mütter für Kinder, Haushalt und Alltags-Organisation verantwortlich, weil das Kümmern von Frauen gesellschaftlich eher erwartet wird als von Männern. Mädchen werden von klein auf dazu erzogen, auf die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen zu achten. Die Gesellschaft signalisiert Frauen, dass Care-Arbeit in ihren Aufgabenbereich gehört.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch aus diesem Grund nehmen Mütter im Schnitt länger Elternzeit, sind deshalb öfter mit Kind zuhause und werden so zu kompetenten Familien-Managerinnen. Das Problem: Diese Arbeit kostet viel Kraft, ist unsichtbar und hört nicht einmal am Wochenende oder in den Ferien auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn eine Mutter oder ein Vater nach längerer Elternzeit wieder erwerbstätig ist, behält sie oder er aus Gewohnheit oft den Job bei, an alles denken zu müssen, und trägt weiter die Hauptverantwortung für die Familien-Organisation. Der Partner oder die Partnerin gerät (oft unbeabsichtigt) in die Rolle des/r Familien- und Haushalts-Assistent*in.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In einer Familie mit Kindern fällt viel Arbeit an, wobei die Erwerbsarbeit bezahlt wird, die Care-Arbeit nicht. Kümmer- und Denkarbeit wird als selbstverständlich erachtet und die fehlende Anerkennung sowie die finanzielle Abhängigkeit vom Partner / von der Partnerin kann frustrierend sein. Dieser Frust verstärkt den Mental Load zusätzlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verschiedene Faktoren begünstigen Mental Load. Ganz besonders betroffen sind alleinerziehende Eltern, die die Verantwortung für Familien-Organisation, Haushalt und Kinderbetreuung gar nicht oder kaum mit einem Parter / einer Partnerin teilen können.

Wie können Paare, Eltern und Familien Konflikte um eine Verteilung der Aufgaben lösen, die nötigen von den unnötigen To-Dos unterscheiden und die unsichtbare Arbeit zuhause gerechter aufteilen? In meinen Vorträgen, Web-Seminaren und Workshops erkläre ich, wieso wir nur schwer aus erlernten Rollen herauskommen, was Paare bei der Familiengründung beachten sollten und wie sich Eltern, die in der Mental Load-Falle sitzen, daraus befreien können. Mit klugen Analysen und praktischen Tipps für den Alltag bringe ich Elternpaare wieder auf Augenhöhe und widme mich auch den besonderen Herausforderungen alleinerziehender Eltern.

Wie kann ich Ihnen helfen?

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Keynotes

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Aktuelles zu Mental Load

Podiumsdiskussion mit Frau Prof. Jutta Allmendinger am 19. März 2021 zu ihrem Buch: Es geht nur gemeinsam. Gastgeber war LOGOI. Institut für Philosophie und Diskurs. YouTube-Link


Presse

Interview mit mir in der Sendung Live nach neun in der ARD am 20 Januar 2021: Frauen managen neben dem Job oft die gesamte Familie. Von Mental Load sprechen Fachleute, wenn alles zu viel wird. Wir klären, wie sich Mental Load reduzieren und auf mehrere Personen verteilen lässt. Sendlink


Speakerin


Autorin

Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles. Was Eltern gewinnen, wenn sie den Mental Load teilen, München 2020. Kösel Verlag.

Viele Frauen und vermutlich alle Mütter kennen den Mental Load. Er ist der treueste Begleiter ihres Alltags: Einkauf nicht vergessen! An den Kita-Ausflug denken! Den Kindergeburtstag planen! Weihnachtskarten schreiben! Mit jedem Kind wächst das Pensum – und zugleich die Erschöpfung, denn die mentale Last findet selten ein Ende, ist oft ungesehen und immer unbezahlt. Dem Frust der Mütter setzt Laura Fröhlich dieses Buch entgegen: Sie erklärt, wie es zur ungleichen Verteilung in unseren Familien kommt – und wie wir neue, faire Lösungen finden. Mit klugen Analysen und praktischen Tipps bringt sie Beziehungen wieder auf Augenhöhe.

 

„Heute mal die Care-Arbeit sein gelassen und dieses Buch zur Hälfte aufgesaugt, während der Mann sich um die Kinder kümmert. Plan für morgen: derselbe. Einfach brillant.“

 

„Ich kann aus dem Buch für mich und für uns als Familie und Paar sehr viel mitnehmen, werde es nachher meinem Mann zum Lesen geben und kann es euch auch sehr ans Herz legen.“

 

„Ich habe mich das ganze Buch über an wahnsinnig vielen Stellen erkannt gefühlt, manchmal laut gelacht und manchmal bin ich auch richtig wütend geworden.“

 

„Ich habe fertig. Ein Buch, das ich praktisch „EINGEATMET“ hab.“