Familien- und Unternehmens-Workshops zum Thema Mental Load

Mental Load heißt, an alles denken zu müssen, was die Alltags- und Familienorganisation betrifft. Arzttermine ausmachen, Kinderkleidung kaufen, an den Geburtstag denken - das alles kommt zu Haushalt und Care-Arbeit noch hinzu. Ganz besonders Eltern und Menschen, die Angehörige versorgen, sind schnell überlastet, vor allem, wenn sie berufstätig sind. Die mentale Überlastung, auch „Mental Load“ genannt, betrifft besonders oft Frauen und führt neben psychischer Belastung auch zu finanziellen Nachteilen, raubt Ressourcen für Hobbys, verhindert Erholung und Selbstfürsorge und hat Auswirkungen auf das Berufsleben.

 

Männer wie Frauen fühlen sich betroffen: Von Frauen wird Care- Arbeit erwartet. Männer haben damit zu kämpfen, dass ihnen Sorgearbeit nicht zugetraut wird oder Arbeitgeber ihnen verwehren, sich Zeit für die Familie zu nehmen. Grund für die Problematik sind vor allem stereotype Rollenbilder, die es zu hinterfragen gilt. Mental Load ist auch der Auslöser für Konflikte in der Partnerschaft rund um die Frage: "Hättest du doch etwas gesagt. dann hätte ich dir geholfen." Wie schaffen wir es, die Verantwortung für Familienorganisation sichtbar zu machen, Mental Load zu verhindern und die Arbeit zuhause sowohl zu reduzieren als auch gerecht zu verteilen?

 

In den Workshops von Laura Fröhlich erarbeitet sie mit der Gruppe kurz- und langfristige Ideen und Konzepte, um den Mental Load zu reduzieren.

 

  • Erläuterung der Mental Load-Problematik: was steckt hinter der mentalen Belastung?
  • Zahlen, Daten und Fakten aus aktuellen Studien
  • Digitale und analoge Tools, um Alltags-Aufgaben gerecht zu teilen
  • Kommunikations-Konzepte und Ideen für Unternehmen, um für das Thema zu sensibilisieren

 

Dauer: 3 Stunden

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